ICO’s, Finanzierungsnetzwerke, Ethereum-Projekte…………

Die Zeit ist extrem schnelllebig….nach der Veröffentlichung meiner Finanzwirtschaft in der Internetökonomie haben schon die Arbeiten an der nächsten Auflage in 2 Jahren begonnen.
Daher auf diesem Blog ein paar Schlaglichter:

Wie sieht es mit den ICO’s aus, die gerade oft besprochen werden (Initial Coin Offering). Näheres hierzu auf diesem Blockgeek-Tutorial! – hier werden auch Tutorials für Blockchainanwendungen gepostet – und bei Smith+Crown können Sie Analyseberichte und Hintergrundinformationen zu den ICO’s erhalten.

Ein besondere Herausforderung sind diese neuen Technologien schon, aber die unregulierte Entwicklung von ICO’s bringt große Unsicherheiten mit sich; andererseits ist es schon bemerkenswert, wenn die Technologie das Funding von großen Summen in kürzester Zeit (On June 12, 2017, an Ethereum based called Bancor held its ICO. It raised $153 million in 3 hours. No, you are not reading it wrong, 153 million…..in 3 hours!!!) ermöglich: dies muss intensiver untersucht werden! Die Forschung ist hier ganz in den Anfängen; die reale Entwicklung wird folglich kaum durch die Forschung erfasst.

Sollte die Blockchaintechnologie in ihren Ethereum- und ICO-Anwendungen große Fundingquellen freisetzen, dann können wir an dieser Stelle nur auf eine beschleunigte Rahmengebung – auch durch die Finanzregulierung – hoffen, damit die Anwendungen fruchtbar werden können. Die Vorstellung, Projekte können durch eine Ethereumanwendung und durch eine eigene Kryptowährung schnell finanziert werden, hat große Reize: damit wäre die P2P-Finanzierung einen großen Schritt weiter gekommen.

Empfehlung: Mit MeisCon zu Crowdfunding

Neben der Empfehlung einer neuen Bankbeziehung für Sie (siehe oben N26), eine weitere Empfehlung:
Wir vermitteln über große deutsche Plattformen mezzanines Kapital (über Crowdinvesting) und Fremdkapital (über Crowdlending). Nutzen Sie neue Finanzierungsmöglichkeiten. Näheres auf meiner Firmenseite. Wir beraten Sie und begleiten Sie bis zur erfolgreichen Finanzierung – und dies zu günstigen Konditionen.
MeisCon

Ein paar Schlaglichter auf die aktuelle Diskussion um Bitcoin

Es ist zu erwarten, dass sich Banken sehr kritisch zu den Kryptowährungen äußern – so hat JP Morgan Chef Dimon Bitcoin mit Betrugsvorbehalten versehen (siehe hierzu die Antwort von John McAfee) und in der Presse ist nach dem Boom von Bitcoin die letzten Monate das Thema ständig auf dem Schirm, weil sich offensichtlich etwas Herausragendes hier tut. Immerhin haben die Kryptowährungen das Zeug, neue Finanzstrukturen zu ermöglichen!

Es passierte in diesem Sommer auch viel: die Währung Bitcoin hat sich am 1. August 2017 gespalten (siehe den Handelsblattblattartikel hier) und die chinesische Regierung will aktuell mit Stand Mitte September 2017 den Bitcoinhandel eindämmen.

Natürlich beunruhigt der Kursrutsch die Anleger und Investoren genauso wie der Boom sie die letzten Monate entzückt hatte. Das Thema ist also nichts für Investoren mit schwachen Nerven! Dennoch wird Bitcoin weiterhin eine Herausforderung sein.

Im übrigen gibt es ja auch noch die Konkurrenzwährung Ether, die viel Potential hat und nicht ganz so volatil ist.

Zudem arbeiten Entwickler schon an Derivaten für Bitcoin et.al., so dass wir hier wohl bald eine segensreiche Anwendung von Smart Contracts sehen können (zu den Details siehe die vielen Beiträge auf diesem Blog.)

Hier noch ein interessanter Artikel aus der Zeit. und hier ein Artikel zu einer möglichen weiteren Spaltung im Handelsblatt-Online vom 21.9-17.

Die Bundesbank hat sich auch in einem Beitrag im Monatsbericht vom 18.9.17 zu Blockchain geäußert.

Meine neue Auflage „Finanzwirtschaft in der Internetökonomie“……….

Liebe Freunde
Meine Neuauflage ist mittlerweile bei Springer erschienen!
Danke an Springer für den Support! Danke an meine Frau für die grafische Unterstützung!

Dieses Buch thematisiert den Zusammenhang zwischen den Inhalten von Finanzprodukten und den Transaktionsmöglichkeiten mit Hilfe von unterschiedlichen Portalen, auf denen Finanzprodukte dargestellt und gehandelt werden können. Je besser ein Nutzer ein Finanzprodukt versteht, umso souveräner wird er damit umgehen. Ein Nutzer kann dann leicht erkennen, ob sich ein Projekt oder Produkt für ihn lohnt oder nicht. Wenn ihm dann auch noch bewusst ist, dass er gefühlsmäßigen Verzerrungen unterliegt, fällt ihm eine realistische Einschätzung noch leichter.

Harald Meisner geht dabei sowohl auf die Transaktionsmöglichkeiten im B2C-, im B2B- als auch im C2C-Bereich ein. Die Themengebiete umfassen die gängigsten neuen Technologien im Finanzsektor wie die
Blockchain und die damit verbundenen Smart Contracts.

Der Inhalt

• Grundlagen der Internetökonomie
• Angebotsfaktoren in der Internetökonomie
• Elektronische Märkte und Finanzwirtschaft
• Investitionsentscheidungen in der Internetökonomie
• Finanzierungen in der Internetökonomie
• Neue Herausforderungen in der Finanzsphäre
• Wege zur neuen Finanzwirtschaft

Der Autor
Dr. Harald Meisner ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft
an der Rheinischen Fachhochschule Köln und nebenberuflich im Beratungssegment
für kleinere und mittlere Unternehmen für Crowdfinancing tätig.

Warum Blockchain und Bitcoin die Konsequenzen der Internetökonomie sind…………………..

Seit meiner ersten Auflage der „Einführung in die Internetökonomie“ im Jahre 2004 (dem IPO von Google) fragen mich Freunde und Kollegen, was es mit dem Begriff „Internetökonomie“ auf sich hat. Nun haben der amerikanische Ökonom Varian und andere schon Ende der 90-er Jahre mit ihren Veröffentlichungen die Netzwerkwirtschaft skizziert und theoretisch begründet und viele andere haben den Begriff benutzt, aber mit den Ereignisen der 2000-Krise und dem darauffolgenden Crash ist den Menschen dieser Begriff etwas suspekt geworden.
Wir sehen heute, dass die sog. „Digitalisierung“ in allen möglichen Wirtschaftsbereichen (teilweise mit Sorge, teilweise mit zu viel Euphorie betrachtet) entscheidende Veränderungen bewirkt – vieles habe ich auf diesem Blog schon angesprochen (Jobveränderungen, Jobabbau, Verlust der menschlichen Autonomie etc.) und das alles hat auch mit der Netzwerkwirtschaft zu tun (die wir Internetökonomie nennen) – wie das Internet der Dinge etc.
Was aber gerade für die Finanzwirtschaft den Nexus ausmacht ist die Tatsache, dass eine Ausprägung des Peer-to-Peer-Gedankens (also der dezentralen Transaktionsmöglichkeiten) nun massiv in die Finanzwelt drängt und viel Verunsicherung hervorruft: die Blockchain-Technologie (auf diesem Blog gibt es Lernvideohinweise und auch Darlegungen dazu). Das Internet ist eine Technologie, die auf mächtigen Protokollen fusst und die viele Anwendungen ermöglicht. Bitcoin nutzt die “ Ledgertechnologie“ der Blockchain (also die Dokumentationsfunktion) und ist in erster Linie ein Protokoll, das Menschen in einer Open-source-Umgebung nutzen können, um die Transaktionsfunktion und die Wertaufbewahrungsfunktion von digitalem Geld abzubilden. Die Technologie ist rundherum „Peer-to-Peer“ und das dezentrale Netzwerk kann die Authenzität und Integrität jeder Einheit Bitcoin in einem Algorithmenprozess sicher stellen.

Wenn wir beim Beispiel Bitcoin bleiben, ist dies für heutige Verhältnisse die Spitze der Netzwerktechnologie – und damit der Internetökonomie. Bitcoin ist nichts anderes als „errechnetes Geld“ und damit ist Bitcoin eine Anwendung in der Internetökonomie: here we are.
Was bedeutet „errechnetes Geld“? Dies bedeutet, das Geld rein aus Geistes- und Algorithmenleistung (mit gehörigem Energieeinsatz) geschaffen wird. Geld wird nicht mehr physisch oder per Zentralbank oder im Bankensystem geschöpft, sondern wird digital geschaffen. Dies ist eine eindeutige Zäsur und kann nur in der Internetökonomie stattfinden. Geld als Energie- und Geistesprodukt: jeder kann, wenn er das Equipment hat und Energie einsetzt, zum Schöpfer von Bitcoin werden (natürlich wirken auch hier die Größenvorteile der Ökonomie). Hat es jemals eine mächtigere Disruption in einer kapitalistischen Marktwirtschaft gegeben? Wir alle werden die Konsequenzen dieser Technologie spüren…..

Alles Nähere natürlich in meiner Neuauflage „Finanzwirtschaft in der Internetökonomie“, die gerade dieser Tage im August 2017 bei Springer erscheinen ist.

Konsequenzen der Internetökonomie

Die Beiträge auf diesem Blog sind überwiegend auf wirtschaftliche und technische Veränderungen im Rahmen der Internetökonomie bezogen. Dabei wird des öfteren darauf hingewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Wohlfahrt, Technologie und Verteilung gibt. Die Prozesse der Veränderung dynamisieren sich ständig und sind getrieben von den technologischen Faktoren. Die Internetökonomie mit Big Data, Blockchain-Technologien und Algorithmenherrschaft ist eben nicht nur eine Technologie, sondern sie ist eigentlich die Grundlage einer neuen Art zu wirtschaften und zu denken!

Ein betriebswirtschaftliches Beispiel aus einer wichtigen Studie von BCG, die hier schon einmal auf diesem Blog erwähnt wurde, verdeutlicht rudimentär das Problem der Substitution von Arbeitskräften:
„A human welder (Schweißer) today earns around $25 per hour (including benefits), while the equivalent operating cost per hour for a robot is around $8 when installation, maintenance, and the operating costs of all hardware, software, and peripherals are amortized over a five-year depreciation period. In 15 years, that gap will widen even more dramatically. The operating cost per hour for a robot doing similar welding tasks could plunge to as little as $2 when improvements in its performance are factored in.“

Andererseits ist die Künstliche Intelligenz (KI) wegweisend. KI, wie das Computerprogramm Watson von IBM, das in Mili-Sekunden Datenbanken für medizinische und viele andere Zwecke durchforstet und letztendlich zu einem semantischen Suchprogramm führt, wird die Wirtschaftswelt nachhaltig beeinflussen. Watson kann „den Sinn einer in natürlicher Sprache gestellten Frage erfassen und in einer großen Datenbank, die ebenfalls Texte in natürlicher Sprache umfasst, innerhalb kurzer Zeit die relevanten Passagen und Fakten auffinden. Eine derartige Software könnte in vielen Bereichen, etwa der medizinischen Diagnostik, komplexe Entscheidungen unterstützen, insbesondere wenn diese unter Zeitdruck getroffen werden müssen“ (Zitat Wikipedia zu Watson)-

Folgendes Zitat wird dem Wirtschafts-Nobelpreisträger Leontief zugeschrieben:
„Die Geschichte des technologischen Fortschritts der letzten 200 Jahre ist im Grunde die Geschichte der menschlichen Rasse, wie sie langsam, aber sicher versucht, den Weg zum Paradies wieder zu finden. Was würde allerdings passieren, wenn ihr dies gelänge? Alle Güter und Dienstleistungen wären verfügbar, ohne dass dafür Arbeit notwendig wäre, und niemand würde einer Erwerbsarbeit nachgehen. Nun heißt arbeitslos sein auch, keinen Lohn zu empfangen; so würden die Menschen, wenn sie auf die neue technologische Situation nicht mit einer neuen Politik der Einkommensverteilung reagieren würden, im Paradies verhungern …“
– Wassily Leontief“ (aus Wikipedia zum Paradies-Paradoxon, die Quelle ist allerdings nicht direkt Leontief, insofern ist die Urheberschaft nicht eindeutig).

Wir wollen in diesem kurzen Beitrag die Technologiediskussion nicht vertiefen, doch fehlt in der ganzen Betrachtung zuweilen das „große Ganze“: vereinfachend ausgedrückt bewegen wir uns tatsächlich in diese Richtung der Roboterisierung und der Künstlichen Intelligenz (und damit des Wegfalls von Arbeit) und viele Politiker und Ökonomen haben keine Vorstellung davon, wie der Sozialstaat in Zukunft aussehen kann. Da die Menschen Probleme mit der richtigen Einschätzung von exponentiellen Wachstumsprozessen haben und sich ein Unbehagen bezüglich der dynamischen Zukunftsentwicklung einstellt, ist es nicht verwunderlich, wenn sich hier kein Vertreter der häufiger erwähnten „Elite“ aus der Deckung wagt. Bedauerlicherweise kann dies zu Verwerfungen bis hin zu extremen Krisen (auch gewaltsamen Krisen) führen, wie die momentan anhaltende Populismus- und Globalisierungsdiskussion zeigt. Das oben erwähnte Paradies-Paradoxon kann als Bild dazu verleiten, sich mit diesem Zusammenhang von „Paradies“ und Verelendung zu beschäftigen. Ehrlich gesagt: Im Paradies zu verhungern, ist keine Option!

Interessant ist auch folgender Debattenbeitrag zu diesem Komplex von der Website Algorithmwatch!

Alle wollen was gegen die Ungleichheit tun….IWF, OECD…vielleicht schon zu spät…

In folgendem Online-Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 10-4-17 wird die Dramatik der aktuellen wirtschaftspolitischen Situation deutlich, doch hören die Worte zu wenige: „Der technologische Fortschritt lasse die Preise von Investitionsgütern „steil fallen“..“ also die Preise von Robotern und Maschinen..

Wenn der IWF und andere internationale Organisationen vom neoklassischen Glauben abfallen und die Probleme der Internetökonomie auf den Punkt bringen, wird die Befürchtung befeuert, dass „die Hütte brennt“.
Der IWF fordert in dieser Studie Fortbildung und Umverteilung, dabei wurde über eine „Maschinensteuer“ schon Ende der 80-er Jahr gesprochen. Die Diskussion über ein Grundeinkommen bleibt theoretisch….

Es ist tragisch, dass die Menschen technische Entwicklungen, die exponentiell verlaufen, nicht so richtig einschätzen können – noch tragischer ist es, dass die sog. „Eliten“ da keinen Unterschied machen und diese Herausforderungen – auch für Ihre eigenen Interessen – zu spät erkennen.

Dazu passt ganz gut dieser Spiegel-Online-Kommentar vom 16.06.17, wo die Einseitigkeit der deutschen Wirtschaftswissenschaftler kritisiert wird.

Das Projekt Ethereum

Ethereum ist eine weiter gefasste Ausprägung der Blockchain-Technologie, die eine Plattform darstellt, auf der Programmmierer und Entwickler verschiedene Dienste und dezentrale Anwendungen in Form sog.“Smart Contracts“ kreieren. Ethereum ist auch mit einer Währung verknüpft (Ether), die ale Transaktionsvehikel, aber auch als Sicherungsinstrument genutzt werden kann. Im Gegensatz zu Bitcoins hat das Projekt Ethereum eine größere Dimension, denn Ethereum soll zukünftig eine Plattform für dezentrale Dienste und Organisationen darstellen. Zitat von BTC-Echo:

„Bei vielen Blockcahins wie Bitcoin oder Ethereum werden Server und Clouds durch tausende von so genannten “Nodes” ersetzt, die von Freiwilligen aufgesetzt werden. Klassisch, d.h. im Fall von Bitcoin, leisten diese eine wichtige Aufgabe bei der Aufrechterhaltung des Payment-Netzwerkes: sie überprüfen und speichern jeden Block in der Blockchain und überprüfen auch die einzelnen Transaktionen, die mittels der Ethereum eigenen digitalen Währung Ether abgewickelt werden. In der Welt von Ethereum redet man hier auch weniger von einer digitalen Währung, sondern vielmehr von “Gas” oder Treibstoff der für die Aufrechterhaltung des Netzwerks benötigt wird.

Im Fall von Ethereum sind es so genannte ”Smart Contracts”, die aus diesem Netzwerk einen dezentralen Computer machen. Smart Contracts sind, wie der Name suggeriert, intelligente Verträge, d.h. kleine Programme, welche auf dem Ethereum-Netzwerk laufen und beispielsweise Transaktionskonditionen von Ethereum regeln können. Die Nodes sind also neben den genannten Aufgaben bei Ethereum auch zur Prozessierung dieser Verträge verantwortlich.“ Golem bietet hier eine gute Einführung in die Ethereum-Thematik.

Eine interessante Karriere hat Joe Lubin, der Mitbegründer des Projektes Ethereum, hinter sich. Er war Banker bei Goldman Sachs und er war Musiker, bis er 2014 das Projekt Ethereum mit auf den Weg brachte. In dem hier beigefügten Link zu Consensys finden Sie u. ein Gespräch mit Joe Lubin, der das Projekt erklärt.

Cryptowährungen wie Bitcoin und Smart Contracts werden in Zukunft noch stärker Thema dieses Blogs sein, denn sie sind Ausdruck der Dominanz der Internetökonomie.
Hier nun der Link zu dem Blockchain-Video.

Zusätzlich verweise ich auf eine visuelle Erklärung der Blockchain in diesem Video!

Tag der Arbeit

In dem folgenden Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 1.5.17 wird deutlich gemacht, dass unsere wirtschaftliche Zukunft und das Selbstverständnis der Menschen in der Zukunft weniger von der Arbeit abhängen wird. Wer sich fragt, wieso die Politiker die Menschen mit der Mär einer weiteren Industrialisierung einzufangen versuchen, sollte nicht allzu überheblich sein: es mangelt an alternativen Stories! Dieser Mangel wird auch angesichts der theoretischen Aspekte der Wirtschaftswissenschaften deutlich – nicht umsonst wird ständig auf einen Klassiker verwiesen, der vor fast 200 Jahren geboren wurde (Karl Marx). Leider ist die Zerfaserung der Wirtschaftswissenschaften, die einhergeht mit einer verstörenden Ideologisierung, nicht geeignet, hilfreiche Zukunftskonzepte zu entwickeln. Dabei können die Ansätze einer Maschinensteuer, ein mögliches Grundeinkommen oder breit aufgestellte Vermögensabgaben in einer Gesamtschau auf etwas hinaus laufen, was den Herausforderungen der Internetökonomie gerecht wird.