Frühe Vermögensbildung und Altersvorsorge
Ein zweiter Teil zu diesem Thema: diesmal nicht aus Portfoliosicht, sondern aus der reinen Sparsicht.
1. Die Rentendebatte und ihr blinder Fleck
Die Rentendebatte in Deutschland dreht sich meist um Beitragssätze, Rentenniveau und demografischen Wandel. Dabei wird häufig übersehen, welche Wirkung frühe Vermögensbildung entfalten kann. Ein vergleichsweise kleines Startkapital und regelmäßiges Sparen können über viele Jahrzehnte erhebliche Vermögen schaffen – und damit die Altersvorsorge auf eine breitere Grundlage stellen.
2. Das Gedankenexperiment
Jedes Neugeborene erhält ein staatliches Startkapital von 5.000 Euro. Dieses Geld wird in einen breit gestreuten ETF investiert und bleibt bis zum 70. Lebensjahr unangetastet. Zusätzlich spart die Person ab dem 20. Lebensjahr regelmäßig einen festen Betrag von nominal 100 Euro bzw. 200 Euro monatlich.
Für die Rechnung unterstellen wir eine langfristige nominale Rendite von 7 Prozent pro Jahr sowie eine durchschnittliche Inflation von 2 Prozent. Historisch betrachtet liegen breit diversifizierte Aktienanlagen über sehr lange Zeiträume in dieser Größenordnung – wenngleich keine Garantie für die Zukunft besteht.
Der ganze Beitrag: Vermögensbildung 2
Der Simulationsrechner wird später hinzugefügt.
Es gilt immer: Der beigefügte Rechner ist nur zu Demonstrationszwecken gedacht und nicht kommerziell nutzbar – die methodischen Hinweise sind zu beachten. Für Fehler und Mängel wird keine Haftung übernommen – der Rechner wird auch nach der Probephase überarbeitet.