Immer wieder beschäftigen wir uns auf diesem Blog mit den Auswirkungen von digitalen Innovationen im Finanzbereich – speziell arbeitet MeisCon Research an einem Papier zu den Auswirkungen von KI auf Due Diligence – Prozesse. Die Vielfältigkeit der Erkenntnisse ist dabei mehr als erstaunlich, weil die Technologie so vielfältig und umgreifend ist. Wir greifen uns nun einmal als Beispiel die Beratungsbranche heraus. In dem vorhergehenden Beitrag habe ich die Veränderungen ganz allgemein auf Dienstleistungen bezogen.
Die Diskussion über künstliche Intelligenz wird häufig mit dramatischen Erwartungen geführt. Ganze Berufsgruppen, so heißt es, könnten verschwinden. Besonders häufig wird dabei die Beratungsbranche genannt. Wenn KI Analysen schneller und günstiger liefern kann als Teams von Consultants, stellt sich die Frage: Braucht man diese Berater künftig noch?
Die Realität ist differenzierter. Tatsächlich profitieren Beratungsfirmen derzeit sogar stark von der KI-Welle. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, KI überhaupt sinnvoll in ihre Prozesse zu integrieren. Welche Daten dürfen genutzt werden? Welche Aufgaben lassen sich automatisieren? Wie verändert sich die Organisation?
Solche Fragen führen derzeit zu einer neuen Generation von Transformationsprojekten. Große Beratungsfirmen begleiten Unternehmen beim Aufbau von Datenplattformen, KI-Strategien und neuen Arbeitsprozessen.
Doch diese Phase ist wahrscheinlich nur der Anfang einer tiefergehenden Veränderung.

KI und Beratung 03 26