Ergänzend zu einem Vorläuferbeitrag:

Investitionsanalysen scheitern selten an der Mathematik. NPV, IRR und Payback lassen sich präzise berechnen – vorausgesetzt, die Eingabedaten stimmen. Genau hier liegt das eigentliche Problem: Wer sagt, dass eine angenommene EBIT-Marge von 10% für eine Bäckerei-Filiale realistisch ist? Wer prüft, ob der Umsatzplan mit dem tatsächlichen Marktumfeld übereinstimmt?

Diese Lücke schließt die aktuelle Version der MeisCon Investitionsanalyse – allerdings nur bedingt, weil noch auf teure API-Anbindungen verzichtet werden mußte.

Die Entwicklung von V3 begann mit einem Misserfolg. Der erste Ansatz nutzte Mistral lokal über Ollama für die Marktbewertung – das Ergebnis war ernüchternd. Lokale Sprachmodelle können keine Marktvalidierung leisten. Sie paraphrasieren nur, was bereits in den Projektdaten steht.
Daraus folgte eine Architekturentscheidung, die grundlegend ist: Datenbeschaffung und Analyse sind zwei verschiedene Aufgaben, die zwei verschiedene Werkzeuge erfordern.

Hier der gesamte Beitrag: Dok3 InvAnalyse