Archiv Mai 2019

Es tut sich wieder was bei Bitcoin und Co.

Viele Unkenrufe haben die dramatischen Wertverluste im Kryptomarkt die letzen Monate begleitet und nun geht es wieder aufwärts. Neue ICO- Alternativen – wie die IEO’S – machen auch von sich reden. Aus dem unten im dem Papier zitierten Autonomous Next – Newslatter Mai 2019 zu den IEO’S: „Ein IEO unterscheidet sich von seinem ICO-Geschwister (Initial Coin Offering) darin, dass die Mittel durch eine Börse im Auftrag des Startups beschafft und verwaltet werden, während ein ICO vollständig unabhängig von einer größeren Organisation ist, um seine Spendenaktion zu ermöglichen. Dies ist wichtig, da Teilnehmer am IEO auf der Plattform der jeweiligen Börse registriert sein müssen, um auf die Token des Startups zugreifen zu können. Die Aufsichtsbehörden lieben diese Idee offensichtlich“
Auch bei dem Bitcoin ereignet sich einiges: weniger Dominanz der chinesischen Miner und neue Erkenntnisse über den Wert des Bitcoin sind auf alle Fälle wichtige Analyseergebnisse. Siehe den Auszug aus dem Autonomous Next Newsletter #144_10-05-19

Neue Vorschläge für die Crowdinvesting-Regulierung

Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat gestern seine Vorstellungen für die neue Regulierung im Crowdinvesting präzisiert und dabei ist sicherlich Positives herausgekommen:

– Demnach steigt die Schwelle für prospektfreie Vermögensanlagen von derzeit 2,5 Millionen Euro auf sechs Millionen Euro.

– die Limits für einzelne Anleger werden erhöht. Derzeit liegt die Obergrenze für die Investition eines Anlegers über ein Crowdinvesting-Portal bei 10.000 Euro. Künftig werden
es 25.000 Euro sein. Per Selbstauskunft muss der Anleger dann bestätigen, dass er ein frei verfügbares Vermögen von mindestens 100.000 Euro hat oder je nach Volumen seiner Einlage ein monatliches Einkommen von bis zu 12.500 Euro.

– Professionelle Investoren können sich zukünfitg auch über eine GmbH&Co.KG beteiligen – für sie gelten die Einlageschwellen nicht.

– Zudem können sich die Unternehmen auch über Genussrechte per Crowdinvesting finanzieren. Dies ist m.E. ein wirklicher Fortschritt, zumal dieses Instrument über Blockchain-Lösungen als Genussschein handelbar gemacht werden kann.
(Infos wurden übernommen aus Handelssblatt Online vom 09-05-19)

Schritte in die richtige Richtung – wir haben auf diesem Blog ja weiter unten die Zahlen zum Crowdinvesting 2018 kommentiert.

Fintechs N26 und Kredittech

Seit einigen Jahren sind Fintechs ja ein Hype von Finanzbloggern, Bankern, Investoren und einer interessierten Öffentlichkeit. In Zeiten der dynamischen Kommunikation werden dabei auch schnell Fehlentwicklungen deutlich, die dann in der Presse und in Kommentarspalten der Netzwerke intensiv diskutiert werden (bis hin zu hysterischen Storms), was dann natürlich den Markenwert des entsprechenden Fintechs berührt.
Die zwei Beispiele, die ich herausgesucht habe, zeigen auf, dass es offenbar erhebliche Managementfehler gibt oder gegeben hat, die dann zum Versagen geführt haben. Siehe den folgenden Artikel:
Fin Tech_aufsatz_02-05-19.